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Ratgeber Knochenkrebs

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Unter dem Begriff Knochenkrebs werden verschiedene Krebserkrankungen in den Knochen zusammengefasst. Beim primären Knochenkrebs geht die Entstehung von Knochenzellen aus. Als sekundären Knochenkrebs bezeichnet man Metastasen von anderen Krebserkrankungen, z. B. Brustkrebs oder Prostatakrebs, die sich im Knochen angesiedelt haben. Bei Knochenkrebs kann man die Art der Zellen unterscheiden, von denen der Knochenkrebs ausgelöst wird: Knochen, Knorpel oder Knochenmark.

Wenn Tumorzellen in die Knochen wandern, ist sehr häufig die Wirbelsäule betroffen (50-80%), was meist mit sehr starken Schmerzen einhergeht. Hier kann eine gezielte, lokale Therapie Linderung verschaffen. Eine mögliche Option ist die sogenannte STAR Tumor Ablation mit Radiofrequenz-Ablation.

Therapie Knochenkrebs

Zur Therapie von Knochenkrebs können Strahlentherapie, Chemotherapie und Operation eingesetzt werden. Bei der häufigsten Form von Knochenkrebs, dem Osteosarkom, werden in der Regel Operation und Chemotherapie angewandt. Bei sekundärem Knochenkrebs wird in der Regel die Strahlentherapie eingesetzt. Vor allem die Kombination von Radiofrequenz-Ablation und Strahlentherapie setzt sich aufgrund der Effektivität vermehrt durch. In der Regel sofortige und anhaltende Schmerzlinderung sprechen dafür. Bisphosphonate können verabreicht werden, um die Knochensubstanz zu erhalten und so Knochenbrüche zu verhindern. Die Chancen auf Heilung sind bei Knochenkrebs günstig. So liegt die Fünfjahresüberlebensrate bei ca. 70 Prozent.

Da der Begriff Knochenkrebs viele Erkrankungen zusammenfasst, soll diese Übersicht über Knochentumoren eine Hilfe zur Unterscheidung der Erkrankungen sein. Bösartige und gutartige Knochentumoren werden leicht verständlich erklärt. Zudem werden Begriffe rund um die Diagnostik und Therapie erläutert, wobei auch neuere Techniken wie die STAR Tumor Ablation aufgeführt werden.