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Ratgeber Knochenkrebs

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Entstehung von Knochenkrebs

Bei Knochenkrebs sind Zellen außer Kontrollen geraten und vermehren sich ungehindert. Warum diese Zellen entarten und sich unkontrolliert vermehren können, ist noch nicht abschließend erforscht. Es wird angenommen, dass eine genetische Veranlagung besteht. Auch Umwelteinflüsse, radioaktive Strahlung oder die Lebensweise können einen Einfluss auf die Entstehung von Knochenkrebs haben.

Osteosarkome entstehen oft bei Patienten, die unter einer gestörten Knochenstruktur leiden. So kann z. B. die Erbkrankheit Multiples Osteochondrom zum Entstehen von Osteosarkomen beitragen.


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Entstehung von Knochenkrebs

Leidet ein Patient an Knochenkrebs, so bilden sich ständig neue bösartige Knochenzellen. Grundsätzlich ist nicht in Einzelheiten geklärt, warum Knochenkrebs entsteht. Viele unterschiedliche Faktoren können zur Entstehung von Knochenkrebs beitragen. Hierzu gehören u. a. eine genetische Veranlagung, Lebensgewohnheiten, radioaktive Strahlung, Umweltbelastungen etc.

Warum speziell primärer Knochenkrebs bzw. Knochenmarkskrebs entsteht, ist ebenfalls noch nicht endgültig erforscht. Eine genetische Prädisposition wird für die Entstehung vermutet. So sind z. B. Genveränderungen auf Chromosom 13 für das Ewing-Sarkom aufgezeigt worden. Das Osteosarkom (Knochenkrebs) befällt häufig Personen, die schon zuvor an einer gestörten Knochenstruktur litten. Ursächlich für Osteosarkome könnte u. a. die Erbkrankheit Multiples Osteochondrom sein, bei der es zu vielfachen gutartigen Tumoren kommt, die aus Knorpel- und Knochengewebe hervorgehen. Sowohl das Osteosarkom als auch das Ewing-Sarkom werden bei Menschen, die in ihrer Kindheit mit Strahlen- oder Chemotherapie behandelt wurden, häufiger festgestellt als bei Menschen ohne derartige Behandlungen.

Häufigkeit von Knochenkrebs

Häufigste Arten von Knochenkrebs sind das Osteosarkom und das Ewing-Sarkom. An beiden Formen erkranken überwiegend Kinder bzw. Jugendliche. Das Osteosarkom ist bei Kindern die häufigste Form von Knochenkrebs und kommt am häufigsten in der Altersgruppe der 10-25-Jährigen vor, dabei häufiger bei Jungen als bei Mädchen. Zweithäufigste Knochenkrebsart ist bei Kindern das Ewing-Sarkom. Bei erwachsenen Krebspatienten sind weniger als 1 % der Patienten von Knochenkrebs betroffen.

Entstehung von Knochenkrebs: Entartung der Zellen

Wie jedes Organ bestehen auch Knochen aus verschiedenen Zellen. Zu bösartigen Tumoren, wie z. B. Knochenkrebs, kommt es, wenn Zellen entarten, d. h. nicht mehr dem gewohnten Prozessen von Aufbau und Abbau unterliegen. Zellen können sich jetzt unkontrolliert vermehren. Es kann zu Geschwulsten (Tumoren) kommen. Ist der Tumor gutartig, liegt kein Krebs vor. Nur bösartige Tumore werden als Krebs bezeichnet.

Entstehung von Knochenkrebs: Knochenbildung

Es gibt Zellen, die für den Aufbau der Knochen zuständig sind. Diese heißen Osteoblasten. Zellen, die für den Abbau der Knochen verantwortlich sind, werden Osteoklasten genannt. In einem gesunden Körper liegt ein Gleichgewicht dieser Zellen vor. Bei Knochenkrebs ist dieses Gleichgewicht gestört. Entartete Osteoblasten können Osteoblastome verursachen, die meist gutartig sind.

Bei einer Überzahl von Osteoklasten wird die Knochensubstanz verstärkt abgebaut. Das kann z. B. bei Brustkrebs der Fall sein, wenn sich Metastasen im Knochen gebildet haben. Dann handelt es sich um sekundären Knochenkrebs.

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Therapie Knochenkrebs

Zur Therapie von Knochenkrebs können Strahlentherapie, Chemotherapie und Operation eingesetzt werden. Bei der häufigsten Form von Knochenkrebs, dem Osteosarkom, werden in der Regel Operation und Chemotherapie angewandt. Bei sekundärem Knochenkrebs wird in der Regel die Strahlentherapie eingesetzt. Vor allem die Kombination von Radiofrequenz-Ablation und Strahlentherapie setzt sich aufgrund der Effektivität vermehrt durch. In der Regel sofortige und anhaltende Schmerzlinderung sprechen dafür. Bisphosphonate können verabreicht werden, um die Knochensubstanz zu erhalten und so Knochenbrüche zu verhindern. Die Chancen auf Heilung sind bei Knochenkrebs günstig. So liegt die Fünfjahresüberlebensrate bei ca. 70 Prozent.

Unter dem Begriff Knochenkrebs werden verschiedene Krebserkrankungen in den Knochen zusammengefasst. Beim primären Knochenkrebs geht die Entstehung von Knochenzellen aus. Als sekundären Knochenkrebs bezeichnet man Metastasen von anderen Krebserkrankungen, z. B. Brustkrebs oder Prostatakrebs, die sich im Knochen angesiedelt haben. Bei Knochenkrebs kann man die Art der Zellen unterscheiden, von denen der Knochenkrebs ausgelöst wird: Knochen, Knorpel oder Knochenmark.

Wenn Tumorzellen in die Knochen wandern, ist sehr häufig die Wirbelsäule betroffen (50-80%), was meist mit sehr starken Schmerzen einhergeht. Hier kann eine gezielte, lokale Therapie Linderung verschaffen. Eine mögliche Option ist die sogenannte STAR Tumor Ablation mit Radiofrequenz-Ablation.

Diagnose Knochenkrebs

Häufiges Symptom bei Knochenkrebs sind Schmerzen. Hat sich eine Schwellung in der Nähe von Gelenken gebildet, kann die Beweglichkeit eingeschränkt sein. Als erstes wird meist zur Diagnose von Knochenkrebs das Röntgen eingesetzt. Dadurch lässt sich schon ein Rückschluss auf die Knochensubstanz herstellen. Weitere bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomografie, Computertomografie, Angiografie oder Ultraschall können zum Einsatz kommen. Eine Biopsie ist insbesondere beim Ewing-Sarkom hilfreich. Auch eine Analyse des Blutes kann Aufschluss geben.

Bei sekundärem Knochenkrebs, Knochenmetastasen, kann es oft zu Knochenbrüchen kommen. Mittels Skelettszintigrafie kann das Knochengerüst sichtbar gemacht werden.