Ursachen, Entstehung und Häufigkeit von Knochenkrebs
Leidet ein Patient an Knochenkrebs, so bilden sich ständig neue bösartige Knochenzellen. Grundsätzlich ist nicht in Einzelheiten geklärt, warum Krebs entsteht. Viele unterschiedliche Faktoren können zu einer Krebsentstehung beitragen. Hierzu gehören u. a. eine genetische Veranlagung, Lebensgewohnheiten, radioaktive Strahlung, Umweltbelastungen etc.
Warum speziell primärer Knochenkrebs bzw. Knochenmarkskrebs entsteht, ist ebenfalls noch nicht endgültig erforscht. Eine genetische Prädisposition wird vermutet. So sind z. B. Genveränderungen auf Chromosom 13 für das Ewing-Sarkom aufgezeigt worden. Das Osteosarkom (Knochenkrebs) befällt häufig Personen, die schon zuvor an einer gestörten Knochenstruktur litten. Ursächlich für Osteosarkome könnte u. a. die Erbkrankheit Multiples Osteochondrom sein, bei der es zu vielfachen gutartigen Tumoren kommt, die aus Knorpel- und Knochengewebe hervorgehen. Sowohl das Osteosarkom als auch das Ewing-Sarkom werden bei Menschen, die in ihrer Kindheit mit Strahlen- oder Chemotherapie behandelt wurden, häufiger festgestellt als bei Menschen ohne derartige Behandlungen.
Häufigste Knochenkrebsarten sind das Osteosarkom und das Ewing-Sarkom. An beiden Formen erkranken überwiegend Kinder bzw. Jugendliche. Im Kindesalter ist Knochenkrebs die Krebsart, die am häufigsten auftritt. Rund 60 % aller Krebserkrankungen im Kindesalter sind Knochenkrebsarten.
Das Osteosarkom ist bei Kindern die häufigste Form von Knochenkrebs und kommt am häufigsten in der Altersgruppe der 10-20-Jährigen vor, dabei häufiger bei Jungen als bei Mädchen. Zweithäufigste Knochenkrebsart ist bei Kindern das Ewing-Sarkom, das in der Altergruppe der 10-15-Jährigen am häufigsten vorkommt. Bei erwachsenen Krebspatienten sind weniger als 1 % der Erkrankungen Knochentumoren.
at
Weitere Artikel im Bereich Entstehung:
Ursachen, Entstehung und Häufigkeit von Knochenkrebs
Der Startartikel in diesem Bereich gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Entstehung von Knochenkrebs.